Biutiful (2010)

Biutiful

Rezensionen des Filmes

Quelle: Moviebreak
Ein emotional aufwühlender Trip in die Hölle mit einem Javier Bardem in absoluter Bestform. Der Film ist traurig, belastend, düster und brutal, ein Schlag in die Magengrube des Zuschauers, der nicht leicht zu verkraften ist aber dennoch ganz gewi [mehr..]
Veröffentlicht: 22.01.2016
9/10
Quelle: Filmtipps
Alles in allem ist Biutiful ein wunderschönes, tragisches Drama das in ästhetischen, aber trotzdem dreckigen Bildern festgehalten wurde und vor allem durch seine lebendigen Figuren in Erinnerung bleibt. [mehr..]
Veröffentlicht: 23.09.2011
8/10
Auf dem großen, unrasierten Gesicht glänzt der Schweiß. Erschöpfung zeichnet sich aufden markanten Zügen ab. Zwei müde Augen fixieren die Leere, der Blick geht ins Nichts.Uxbal bleibt nicht viel Zeit, er weiß von seinem Ende und beginnt so jeden Tag mit derSuche nach einer Lösung für die Zukunft seiner Kinder.
"Biutiful" ist Alejandro Gonzáles Ińárritus neueste Geschichte über das Schicksal. Diesmalbeschränkt sich der mexikanische Meister des Mosaik-Films auf eine Figurenperspektiveund zeigt in Großaufnahme die schwermütige Schönheit des Sterbens. [mehr..]
Veröffentlicht: 21.02.2011
8/10
Quelle: critic.de
Biutiful. Selten war ein Titel passender, fasste kompakter zusammen, was ein Film vermittelt, was ihn auszeichnet, aber auch, was ihn beschränkt. Ana fragt Papa Uxbal (Javier Bardem), wie „Beautiful“ geschrieben würde. Und so buchstabiert er es ihr ins Schulheft, ganz ohne Zögern: B-I-U-T-I-F-U-L.
Alejandro Gonzáles Iñárritu macht sich in seinem jüngsten Werk auf die Suche nach der Schönheit des Mangelhaften, des Defizitären, Widersprüchlichen, Beschränkten. Gleich in der ersten Szene flüstern Vater und Tochter ganz, ganz leise miteinander, so leise, dass das Mikrophon übersteuert. Da denkt man noch: Stimmt was mit dem Sound nicht? Aber bald hat man verstanden, und wird gesogen in diesen von einem allumfassenden Gestaltungswillen geschaffenen Film. Sogar das Experimentelle wird da vollkommen schlüssig verwendet in einer Mainstreamproduktion: das Krachen des Mikrophons transportiert die Nähe wie ein Index, der technische Fehler wird Bedeutungsträger. Hier sind sich zwei so nahe, dass alle Technik versagt. Das wird noch einmal wieder kommen, wenn sich die beiden das letzte Mal umarmen. Die Sätze, das Flüstern, das Krachen: ein Orchester von Bedeutung und Bedeutungsträger, dissonant, aber harmonisch. Ein Form-Inhalt-Knäuel. [mehr..]
Veröffentlicht: 20.05.2010
Quelle: Filmstarts
„Nach ‚Babel‘ war ich so erschöpft, dass ich im Spaß gesagt habe, mein nächster Film wird nur einen Charakter haben, in einer einzigen Stadt spielen, linear erzählt sein und in meiner eigenen Sprache gedreht werden." - 2010, 63. Filmfestspiele von Cannes, da steht Alejandro González Inárritu und hat genau dieses Werk am Start, über das er damals nur gewitzelt hatte. Obwohl dieser Ansatz des formal Simplen völlig von seinen Vorgängern abweicht, trägt sein schwermütig-wuchtiges Melodram „Biutiful" dennoch unverkennbar die Handschrift Inárritus. Die grandiose Inszenierung schafft Linderung für den Zuschauer, dem knapp zweieinhalb Stunden das Letzte abverlangt wird, denn „Biutiful" ist ein brutaler emotionaler Tiefschlag in die Magengrube - schwer zu ertragen, aber brillant in Szene gesetzt. Allerdings geht dem Film mitunter die erzählerische Finesse ab, die Inárritus „Amores perros", „21 Gramm" und „Babel" zu Meisterwerken gemacht haben. [mehr..]
9/10
Quelle: SpielFilm
Mit dem erstaunlichen Film "Amores Perros" ist Alejandro González Iñarritu bekannt geworden, danach inszenierte er das beeindruckende Drama "21 Gramm" und den auf vier Kontinenten spielenden Episodenfilm "Babel". Stets geht es Iñarritu um das menschliche Schicksal, um die Lasten und die Bürden des Einzelnen sowie der ganzen Welt, von denen er in verschlungenen und verschachtelten Handlungssträngen erzählt. [mehr..]
 
Überprüfe das Kinoprogramm:
 
Filme, die aktuell in den Kinos laufen: