Die irre Heldentour des Billy Lynn (2016)
Billy Lynn's Long Halftime Walk

Die irre Heldentour des Billy Lynn

Rezensionen des Filmes

Ist Kino Wahrheit, 120 Mal in der Sekunde? Ang Lee beleuchtet mit digital aufgedonnerter Ästhetik eine PR-Tour der US-Army – und stellt im grellen Schimmer des Flutlichts eines Footballstadions das Verhältnis zwischen Heldentum und Kriegstrauma zur Disposition.
Amerika lernt einen Helden kennen. Als Schaustück in Barrett und Paradeuniform vergrößert ihn das Bild einer Stadionleinwand. Er salutiert mit perfekt angelegter Hand. Tränen sammeln sich um seine blauen Augen, fließen die blassen Wangen hinunter, als die Nationalhymne ertönt. Wir dagegen lernen Billy Lynn kennen. Ein Junge mit Joint in der Hand, auf einer Bank in den Katakomben des Stadions. Er reicht das Teil an einen Kameraden weiter, reibt sich die blauen Augen und läuft Richtung Spielfeld, um für die Nationalhymne anzutreten. Dort steht er dann, und malt sich aus, eine Cheerleaderin zu vögeln – bis ihm die Tränen kommen. [mehr..]
Veröffentlicht: 30.01.2017
Quelle: Moviebreak
„Die irre Heldentour des Billy Lynn“ besitzt eine große Kraft, die er allerdings nur im Verborgenen einsetzt. Das Drama mit satirischen Tendenzen ist durchaus gelungen, besitzt teils grandiose Szenen und doch reicht es nicht aus, um die Klasse e [mehr..]
Veröffentlicht: 29.01.2017
7/10
Quelle: epd Film
Sensibler Kriegsfilm über einen US-Soldaten, der als gefeierter Held eine Heimattournee über sich ergehen lassen muss. Regisseur Ang Lee inszeniert »Die irre Heldentour des Billy Lynn« gewohnt unaufgeregt und realistisch und erzählt von den grotesken Mechanismen der Unterhaltungsmaschinerie, ab [mehr..]
Veröffentlicht: 27.01.2017
8/10
Quelle: Cineman.ch
Der junge Soldat Billy Lynn kehrt als traumatisierter Mann aus dem Irak zurück. In den USA stilisiert ihn das Militär später zum Helden eines schmutzigen Kriegs. Das Kriegs-Drama Billy Lynn's Long Halftime Walk macht anhand gestochen scharfer, pla [mehr..]
Veröffentlicht: 04.01.2017
8/10
Als Peter Jackson vor vier Jahren den ersten Teil seiner Hobbit-Trilogie in 48 fps (frames per second) präsentierte, war die Begeisterung alles andere als überschwänglich. Auch die zwei darauffolgenden Sequels vermochten es nicht, der doppelten Bildfrequenz (üblich sind 24 Bilder pro Sekunde) i [mehr..]
Veröffentlicht: 20.12.2016
Quelle: Programmkino
Als die USA unter George W. Bush nach 9/11 erst in Afghanistan und dann in den Irak einmarschierten, hoffte die Nation auf schnelle Siege. Doch der militärische Erfolg war ein trügerischer. Stattdessen wurden die Soldaten immer wieder in Kampfhandlungen, Attentate und Hinterhalte verwickel [mehr..]
Veröffentlicht: 17.12.2016
Quelle: Filmstarts
3D, 4K, 120 fps. Das sind die technischen Spezifikationen von Ang Lees Romanadaption „Die irre Heldentour des Billy Lynn“, so hat der zweifache Gewinner des Regie-Oscars (für „Brokeback Mountain“ und für „Life Of Pi“) seinen Film gedreh... [mehr..]
Veröffentlicht: 17.12.2016
8/10
Quelle: Filmfutter
So lernen wir den neunzehnjährigen Titel- und auch Kriegshelden Billy Lynn (Newcomer Joe Alwyn erinnert in seiner ersten Spielfilmrolle angenehm an die ersten Schritte von Tobey Maguire oder Jake Gyllenhaal) kennen, als er sich mit seinem Sergeant Dime (Garrett Hedlund), dem Medienprofi Albert (Chr [mehr..]
Veröffentlicht: 12.12.2016
6/10
 
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