Rammstein: Paris (2016)

Rammstein: Paris

Rezensionen des Filmes

Allmähliche Intimisierung von Band und Zuschauer: Mit offensichtlichem Montagefetisch und dezenten Griffen in die Trickfilmkiste hat Jonas Åkerlund ein Konzert von Rammstein verfilmt. Das Ergebnis ist ein weiteres Indiz für die Entstehung einer neuen Ästhetik des Rockmusikfilms.
Till Lindemann wirkt irgendwie schwerfällig, hinterher, aus dem Takt. Die tänzerische Leichtigkeit, die er seinem massiven Körper sonst abringt, scheint ihm in den ersten Minuten von Jonas Åkerlunds Konzertfilm abhandengekommen sein. Geschuldet ist das jedoch, wie spätestens in der zweiten Hälfte von Rammstein: Paris klar wird, nicht den über fünfzig Lebensjahren oder der knapp 25-jährigen Bühnenkarriere als Sänger einer deutschen Metal Band. Vielmehr sind es Åkerlunds Bilder, die Lindemanns Körper aus dem Takt bringen. Im Versuch, mit dem (im wahrsten Sinne des Wortes) Effekte-Feuerwerk der Rammstein’schen Konzertshow mitzuhalten, verwehrt Rammstein: Paris den menschlichen Körpern im Film erst einmal jegliche Dauer. Nach einer einleitenden Sequenz, in der unter einem Geräuschteppich maschinellen Brizzelns, Zischens und Schlagens die gewaltige Bühnentechnik in Stellung gebracht wird und die Band als freakige Gladiatoren-Truppe roboterartig einläuft, wartet die Montage mit einem extrem schnellen Schnitt-Staccato auf. [mehr..]
Veröffentlicht: 17.03.2017
Quelle: Filmstarts
Rammstein sind so assi. Die Musik ist schlecht und versucht das durch diese Shows, Videos und den darin enthaltenen Provokationen zu kaschieren. Die Krone auf setzt dem Ganzen dann noch die dümmlichen Aussagen einiger Gruppenmitglieder, die meinten ... [mehr..]
Veröffentlicht: 13.03.2017
 
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