Space is the Place (1974)
Space Is the Place | 85 minuten | FSK ab 12

Space is the Place
Space is the Place
Science-Fiction
Musikfilm
Kinostart: 02.11.2003 (Weltpremiere)
Regie: John Coney
Drehbuch: Joshua Smith, Sun Ra
Darsteller: Barbara Deloney, Sun Ra, Raymond Johnson, Erika Leder, Christopher Brooks, La Shaa Stallings, Sinthia Ayala, Clarence Brewer, June Tyson, Morgan Upton, Walter Burns, Tiny Parker, Sam Bankhead, John Gilmore, Marshall Allen
Drehort: USA

Inhaltsangabe - Space is the Place

Für film Space is the Place liegt noch keine Filmhandlung vor.

Videos - Trailers

Rezensionen - Space is the Place

  • SpielFilm
    Vor allem dank Pop-Musikerinnen wie Janelle Monáe und Beyoncé hat das Phänomen "Afrofuturismus" in den letzten Jahren erneut Beachtung durch die breite Öffentlichkeit erfahren. Der Begriff, der Anfang der 1990er-Jahre geprägt wurde, bezeichnet eine kulturelle Ästhetik, die unter anderem Science-Fiction und historische Fiktion mit entschieden afroamerikanischen Perspektiven verbindet. Dank des Kölner Filmverleihs Rapid Eye Movies können Kinozuschauer nun einen Vorreiter des Afrofuturismus. [mehr..]
    8 / 10
    Veröffentlicht: 08.07.2017
  • critic.de
    Wenn’s auf der Erde nur Krieg und Rassismus gibt, fliehen wir eben ins All: Der Jazz-Musiker Sun Ra hat eine kosmologische Mythologie geschaffen, in der sich der Wunsch nach einem neuen schwarzen Bewusstsein ausdrückt. Ein seltsamer Film aus dem Jahr 1974 ermöglicht nun, ganz in diese Gedankenwelt einzutauchen.
    Das Publikum ist verstimmt. Eigentlich ist es gekommen, um sich eine Strip-Show anzusehen, und muss sich nun stattdessen die verspielten Improvisationen des Bar-Pianisten anhören. Der Moderator gerät angesichts der angespannten Situation schon ins Schwitzen, scheucht die Tänzerinnen auf die Bühne und bettelt den Mann am Klavier an, etwas Angemessenes zu spielen. Und tatsächlich: Es bilden sich Akkorde, die schneller und gleichmäßiger werden, worauf die Mädchen synchron ihre Arme nach oben werfen. Doch die Harmonie ist nicht von langer Dauer. Plötzlich ist es, als sehe man einem Musikstück dabei zu, wie es langsam auseinanderfällt: Die Taktordnung löst sich zunehmend auf, die Melodien zerbröseln zu Einzeltönen und werden schließlich von hämmernden Dissonanzen überrollt. Nicht nur das Klavier beginnt bei diesen schrägen Klängen zu qualmen, das ganze Etablissement wird von einem Erdbeben erschüttert.
    [mehr..]
    Veröffentlicht: 06.07.2017
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