Mademoiselle Chambon (2009)
101 minuten | FSK ab 0

Mademoiselle Chambon
Mademoiselle Chambon
Drama
Romantik
Kinostart: 11.10.2009 (Weltpremiere)
Regie: Stéphane Brizé
Drehbuch: Stéphane Brizé, Florence Vignon
Darsteller: Vincent Lindon, Sandrine Kiberlain, Aure Atika, Jean-Marc Thibault, Arthur Le Houérou, Bruno Lochet, Abdellah Moundy, Michelle Goddet, Anne Houdy, Geneviève Mnich, Florence Hautier, Jocelyne Monier, Jean-François Malet, Maxence Lavergne, Philomène Pagnier
Drehort: Frankreich

Inhaltsangabe - Mademoiselle Chambon

Der eher wortkarge Jean muss zu seiner Verblüffung erkennen, dass die Begegnung mit der Lehrerin seines Sohnes bisher unbekannte Gefühle in ihm wachruft.

Rezensionen - Mademoiselle Chambon

  • Moviebreak
    Klassische Melodien und unerfüllte Liebe sind die die Leitthema des preziösen Dramas. Neben Brizés inszenatorischer Zurückhaltung ist es dem einfühlsamen Spiel Lindons und Kiberlains zu verdanken, dass die lückenhafte Handlung nicht vollends in [mehr..]
    6 / 10
    Veröffentlicht: 16.05.2016
  • ndr.de
    Ein Maurer, eine Lehrerin - beide, von ihrer Fremdheit fasziniert, stürzen sich in ein Abenteuer: Brizés Film stellt die Frage nach dem Preis, den man für eine Liebe zu zahlen bereit ist - oder auch nicht. [mehr..]
    Veröffentlicht: 12.08.2010
  • critic.de
    Fast provokant erscheint der Widerspruch zwischen Form und Inhalt in der ersten halben Stunde dieses Films. Der Protagonist wird eingeführt, ein äußerst gewöhnlicher Mensch mit einer äußerst gewöhnlichen Familie, kaum etwas deutet auf einen Konflikt hin, fast stellt sich eine gewisse Langeweile ein. Nun kann auch Langeweile im Film durchaus einen Zweck haben, etwa wenn sie die Leere im Leben einer Figur erfahrbar machen lässt. Ein solches Gefühl könnte wohl am ehesten durch eine genaue, dokumentarische Inszenierung evoziert werden. Doch Stéphane Brizé geht in seinem vierten Spielfilm etwas anders vor: Die stark elliptische Erzählweise, die ein tatsächliches Gefühl für den Alltag der Figuren verhindert, verleiht dem Dargestellten zusammen mit dem Cinemascope-Format ein episches Element, das auf den ersten Blick zu der sehr einfachen Geschichte nicht so recht passen mag. [mehr..]
    Veröffentlicht: 12.07.2010
  • Filmstarts
    Der von Vincent Lindon („Wenn wir zusammen sind", „Welcome") gespielte Maurer Jean liebt seinen Job. Für ihn gibt es nichts Schöneres, als Häuser und Wohnungen zu renovieren oder zu bauen. Wenn er einen Job erledigt hat, haben Menschen ein neues Zuhause, ein Heim, das ihnen Sicherheit und Beständigkeit verspricht. Das Wissen, dass er etwas mit den eigenen Händen geschaffen hat, das auf einem sicheren Fundament steht und den Stürmen des Lebens trotzen kann, ist für Jean letztlich wichtiger als Geld und auch als alles andere. Nach diesem Prinzip hat er sich auch sein eigenes Leben aufgebaut. Sein eigenes Haus ist das in Stein gefasste Symbol seiner Beziehung zu seiner Frau Anne-Marie (Aure Atika, „OSS 117 - Der Spion, der sich liebte") und seinem Sohn Jérémy (Arthur Le Houérou). Nur Jean selbst kann diese feste Burg noch ins Wanken bringen. Wie er das von ihm Erbaute nach und nach zerschlägt, wie er eine Wand nach der anderen zum Einsturz bringt, davon erzählt der französische Filmemacher Stéphane Brizé („Man muss mich nicht lieben") in seinem so zarten wie tiefgründigen Drama „Mademoiselle Chambon" auf eine geradezu berauschende Weise. [mehr..]
    9 / 10
    Veröffentlicht: 00.00.0000
Filme mit Darsteller
V. Lindon | Sandrine Kiberlain | A. Atika | Bruno Lochet
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