Das Lied in mir (2010)
94 minuten | FSK ab 12

Das Lied in mir
Das Lied in mir
Drama
Kinostart: 03.09.2010 (Weltpremiere)
Regie: Florian Micoud Cossen
Drehbuch: Florian Micoud Cossen, Elena von Saucken
Darsteller: Jessica Schwarz, Michael Gwisdek, Rafael Ferro, Beatriz Spelzini, Alfredo Castellani, Marcela Ferrari, Carlos Portaluppi
Drehort: Argentinien, Deutschland

Inhaltsangabe - Das Lied in mir

Eine junge Deutsche entdeckt in Argentinien eine zweite Familie und das dunkle Geheimnis ihrer Eltern. Der mehrfach ausgezeichnete Debütfilm erzählt manchmal zu wenig, aber mit viel Geschick.

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Rezensionen - Das Lied in mir

  • SpielFilm
    Unsere Identität wird durch unsere Herkunft und unsere Erinnerungen geprägt. Doch was passiert, wenn wir auf einmal bemerken, dass ein Teil unserer Vergangenheit in uns verschüttet liegt? Von dieser Erfahrung erzählt Frank Cossen in seinem Spielfilmdebüt "Das Lied in mir". Im Mittelpunkt steht Maria (Jessica Schwarz), die auf dem Weg zu einem Schwimmwettkampf in Chile ist, als sie in Buenos Aires zwischenlanden muss. Im Warteraum hört sie ein spanisches Kinderlied – und stellt irritiert . [mehr..]
    Veröffentlicht: 29.12.2011
  • ndr.de
    Regisseur Florian Cossen hat eine ungewöhnliche Geschichte inszeniert: Jessica Schwarz spielt Maria, eine junge Frau, bei der ein argentinisches Kinderlied schockierende Erinnerungen auslöst [mehr..]
    Veröffentlicht: 10.02.2011
  • Filmrezension.de
    Vertigo. Maria (Jessica Schwarz) schwindelt, sie muss sich Wasser ins Gesicht spritzen. Die anderen Reisenden sollen ihre Tränen nicht sehen. Sie würden nicht verstehen, warum sie weinen musste. Maria versteht es selbst nicht. Gedankenverloren hat die junge Schwimmerin auf dem Flughafen von Buenos Aires ein argentinisches Wiegenlied mit gesummt, das eine Angestellte dahin sang. Obwohl Maria kein Spanisch spricht, obwohl sie zum ersten Mal in Südamerika ist. Doch woher hatte ihr Vater Anton (Michael Gwisdek) ihr argentinisches Kinderspielzeug, das sie in einem Laden erkennt? Und warum will er nicht über Marias gespenstische Erinnerungen sprechen? [mehr..]
    6 / 10
    Veröffentlicht: 07.01.2011
  • critic.de
    Maria (Jessica Schwarz) hört auf dem Flughafen von Buenos Aires ein spanisches Kinderlied und verliert daraufhin ihren Reisepass. Das Lied ist Teil ihrer verschütteten Vergangenheit, sein Klang löst bei der 30-Jährigen ein Gefühlschaos aus, das sie sich nicht erklären kann, und führt buchstäblich zu dem Verlust ihrer vertrauten Identität. Obwohl Maria kein Spanisch spricht, kennt sie den Text und die Melodie des Liedes.

    Eigentlich wollte die Profischwimmerin auf dem Weg zu einem Wettkampf in Chile in der argentinischen Hauptstadt lediglich zwischenlanden, doch jetzt sitzt sie alleine in der Millionenmetropole fest. Verzweifelt ruft sie ihren Vater Anton (Michael Gwisdek) in Deutschland an, der kurz darauf in ihrem Hotel auftaucht, seine Tochter erfolglos zur Rückkehr bewegen will und ihr schließlich gesteht, dass sie als Kleinkind adoptiert wurde und bis dahin in Buenos Aires gelebt hat. Ihre leiblichen Eltern wurden zur Zeit der Militärdiktatur verschleppt und zu Tode gefoltert. Zusammen mit dem Deutsch sprechenden Polizisten Alejandro (Rafael Ferro) spürt Maria Verwandte ihrer Mutter auf und muss feststellen, dass ihr Ziehvater noch etwas verschwiegen hat.
    [mehr..]
    Veröffentlicht: 18.12.2010
  • Filmstarts
    Manchmal kann ein Lied das Leben eines Menschen von Grund auf verändern, manchmal braucht es dazu nicht mehr als eine kleine Melodie, um tief im Unterbewussten sitzende Erinnerungen zu wecken, die besser nie mehr an die Oberfläche gelangen sollten. So ergeht es der Protagonistin in Florian Cossens Kinodebüt „Das Lied in mir", die beim Klang eines Kinderlieds von unbekannten Emotionen überwältigt wird, deren Ursachen sie im Anschluss nachspürt. Cossen erzählt von einer Frau zwischen den Kulturen, auf der Suche nach der Wahrheit über ihre Vergangenheit und von einem zerbrochenen Vertrauensverhältnis zwischen Tochter und Vater. Das Drama, das 2010 die Hofer Filmtage eröffnete, entdaltet sich vor dem zeithistorischen Hintergrund der argentinischen Militärdiktatur, im Zentrum steht jedoch stets das persönliche Schicksal der Charaktere. [mehr..]
    7 / 10
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