Die schönen Tage von Aranjuez (2016)
Les beaux jours d'Aranjuez

Die schönen Tage von Aranjuez

Rezensionen des Filmes

Quelle: Moviebreak
Wim Wenders in Ehren, doch was sich der deutsche Regisseur hier geleistet hat, hat wenig mit einem Film zu tun. „Die schönen Tage von Aranjuez“ ist abgefilmtes Theater in seiner trägsten und biedersten Form, dermaßen frei von filmischen Reizen [mehr..]
Veröffentlicht: 10.07.2017
3/10
Quelle: SpielFilm
Die Johannisbeeren aus den ehemals königlichen Schlossgärten von Aranjuez haben sich selbst ausgewildert, ihr leuchtendes Rot überrascht die Wanderer in der umgebenden Landschaft. Das sagt der Mann zur Frau in diesem Kammerspiel, das an einem anderen Ort im Grünen stattfindet, auf einem Hügel bei Paris. Die schönen Tage von Aranjuez mögen zwar vorbei sein, wie Schiller in "Don Carlos" schreibt, aber jeder Mensch trägt die erlebten Momente königlichen Gefühls im Gedächtnis. Im Gespräc. [mehr..]
Veröffentlicht: 28.01.2017
10/10
Erschaffung und Erschlaffung des Wortes: Wim Wenders überführt das gleichnamige Theaterstück des österreichischen Schriftstellers Peter Handke in einen 3D-Film und fügt dem eine Reflexion über das künstlerische Schöpfen hinzu.
Die schönen Tage von Aranjuez wird mit Perfect Day von Lou Reed eröffnet; schwerelos gleitet die Kamera durch ein utopisch leergefegtes Paris und findet sich wieder auf einer Terrasse mit Blick auf die sich in der Ferne abzeichnende Hauptstadt. An einem Rosenbogen aus Holz rankt sich mit Buntem gespickt allerlei Grünes ergiebig in die Höhe, darunter zart geschwungenes Gartenmobiliar; visuelles Zuckerwerk, in dem der angesungene perfekte Tag nur zu gern seinen Anfang nehmen würde. Hier, ins Freie also, hat Wim Wenders sie verpflanzt, die Kammer des gleichnamigen Kammerspiels von Peter Handke, das den Untertitel „Ein Sommerdialog“ trägt. Ein Gefühl von Freiheit mag sein Film aber nicht so recht vermitteln; es braucht keine Mauern, um Schwere und Starre aufkommen zu lassen, so lehrt der blühende Sommergarten, den wir in den darauffolgenden anderthalb Stunden kaum verlassen werden; ein Schauplatz eines seltsam leblos inszenierten Dialogs. [mehr..]
Veröffentlicht: 25.01.2017
Quelle: Echo
Wim Wenders richtet den Theaterdialog "Die schönen Tage von Aranjuez" von Peter Handke filmisch ein: Ein Mann befragt eine Frau über Lust und Liebe, doch je mehr er hört, desto weniger scheint er zu verstehen, außer dass der Frau mit den Jahren und Männern offenbar vor lauter Leid die Lust und die Liebe vergangen sind. [mehr..]
Veröffentlicht: 24.01.2017
Quelle: epd Film
»Die schönen Tage von Aranjuez« gelten nicht als Handkes bestes Stück. Leider gelingt es auch der Verfilmung nicht, diese Hürde zu überspielen. Im Gegenteil. Auch in natürliche Umgebung versetzt bleibt die Inszenierung statisch, die Schauspieler, voran der völlig blasse, fehlbesetzte Reda Ka [mehr..]
Veröffentlicht: 23.12.2016
6/10
Quelle: Programmkino
Aktuell läuft der Dokumentarfilm „Peter Handke – Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte“ im Kino, der den Protagonisten, ein enfant terrible des deutschsprachigen Literaturbetriebs, bei der Arbeit in seinem Landhaus in Frankreich porträtiert. In „Die sc [mehr..]
Veröffentlicht: 01.12.2016
 
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